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Geschrieben am: 16.06.2010 um 15:54 Uhr
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Um es auf Normalsterblich zu sagen: Lass man besser gut sein.
Theoretisch ist es möglich (ich hab die Konfiguration hier so laufen - es erfordert allerdings eine Linux-VM). Aufbau:
Die Linux-Kiste bekommt einen SQUID-Proxy (oder einen beliebigen anderen) spendiert. Sie bekommt eine IP im eigenen Netz und als default Route wird für den Kasten in den Netzwerkeinstellungen der DSL-Router angegeben. DHCP des Routers muss deaktiviert werden, da dieser ansonsten die Default-Route an die Windows-Kisten weiterleitet. (alternativ muss die IP der Windows-Kiste manuell vergeben werden. KEINE Werte bei der Default Route setzen.)
Der "Downloader" wird ja vermutlich ein Browser sein. Beim Firefox wird dann der Proxy eingetragen, über den ins Netz gegangen werden soll.
Über den WLAN-Stick bekommt man nochmal eine IP und dann auch die korrekten Default Route-Werte. Alle anderen Programme, die jetzt NICHT über den Proxy ins Netz gehen, werden also den Stick nutzen. (Als Browser dann Opera oder den IE nutzen zum Bleistift.)
Das ist aber eher ein Setup für Fortgeschrittene. 
Wer hingegen ganz irre ist, betreibt etwas Channel bonding. Über jede Internet-Verbindung wird dann ein VPN auf eine Kiste in einem RZ geschaltet, welches beide INET-Zugänge zusammenführt und wie eine einzelne, dicke Leitung funktionieren lässt.
Eine einfache Adhoc-Lösung, wie du sie dir vorstellst, gibts allerdings nicht. Das gibt das IP-Protokoll einfach nicht her.
Gruß.
LMAA! - Lächle Mehr Als Andere!
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