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Forum / Bits und Bytes

Viren/Würmer/ usw. gefährlich für Hardware

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tracer - 36
Profi (offline)

Dabei seit 04.2007
930 Beiträge
Geschrieben am: 15.10.2008 um 00:39 Uhr
Zuletzt editiert am: 15.10.2008 um 00:39 Uhr

Zitat von Kenny-BC:

Hi, also spontan würde ich schon sagen, das dies möglich ist...

Allerdings sind die heutigen Sensoren auf dem Motherboard und Co so gut, das sie davor Alarm geben bzw sich der Rechner aufhängt bevor Schaden entsteht.

Man nimmt an, das ich per Software meinen PC übertakte. Was an sich kein Problem darstellt. Nun gehe man hin, nimmt diese Funktion und deaktiviert gleichzeitig deren Schutzmechanismen, dann ist es rein theoretisch möglich.

Ich hatte selber eine Zeit lang viel mit Viren und Co zu tun, aber bisher ist mir ein solcher nicht unter die Augen gekommen.

Allerdings wenn dies jetzt nicht direkt einen PC betrifft gibt es modifizierte Software für Digitalreciever, die man aufspielen konnte. Der haken war, das die Software so verändert war. Das die Taktrate des Box erhöht wurde und innerhalb weniger sekunden hatte man einen recht sperrigen Briefbeschwerer.

Mfg
Kenny


fängt aber nicht zufällig mit d an und hört mit box2 auf oder ? :-D

Le même procédure au chaque jour ... :-)

mef - 27
Anfänger (offline)

Dabei seit 09.2008
7 Beiträge

Geschrieben am: 15.10.2008 um 01:05 Uhr

* Bei manchen (alten) Diskettenlaufwerken war es möglich durch Software den Lesekopf sich mechanisch verklemmen zu lassen.

* Durch falsche Programmierung der Grafik (z.b. 6845-Controller) konnte man Röhrenmonitore killen.

* Als so gegen Ende der 90er die Flash-BIOSe aufkamen, vermehrte sich der Virus "CIH", das als Schadroutine das BIOS löschte. Dadurch war es nötig das BIOS auszubauen und auf einem anderen Rechner neu zu flashen.

Die Beispiele sind nicht so der burner, weil entweder alt oder nicht wirklicher Hardwareschaden. Was ich mir noch vorstellen könnte wäre Boxen durch zu lauter Soundausgabe zu schrotten oder das Überschreiben der Firmware von Festplatten.
Flashes überleben ausserdem nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzyklen. Ein Idee wäre noch den Flash (BIOS, Stick, GrafikBIOS, usw.) durch häufigstes schreiben vorzeitig altern zu lassen.Vielleicht besteht auch die Möglichkeit mit einem DVD-Brenner irgendwas verschleissen oder überhitzen zu lassen.

Grüße mef


DjKoma - 40
Experte (offline)

Dabei seit 01.2006
1906 Beiträge

Geschrieben am: 15.10.2008 um 01:13 Uhr

Rein Theoretisch wäre das sicher möglich auf der einen Seite die bereits erwähnte Überhitzung auf der anderen Seite falsche Positionierung von elektromechanischen Bauteilen. Allerdings dürften die heutigen Geräte mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen versehen sein. Ein Festplattencrash könnte hardwaremäßig dadurch erzeugt werden, dass man den Lesekopf außerhalb des zulässigen Bereichs bewegt. Allerdings befindet sich die CPU bei den modernen Betriebssystemen im protected Mode, wodurch eine direkte Ansteuerung der Hardware nicht möglich ist. Zu Zeiten von Dos wären solche Hardwareviren eher denkbar gewesen.

Allerdings sollte man an dieser Stelle auch über den Sinn eines solchen Viruses/Wurms nachdenken. Würde ein Hardware-Virus größeren Schaden anrichten? Nein, zumindest nicht für Firmen. Das kleine Scriptkiddy würde sich zwar ärgern wenn die Grafikkarte, die CPU oder eine andere Komponente kaputt geht, für Firmen ist der Datenverlust jedoch wesentlich schmerzhafter.
Ein weiterer Punkt ist die Verbreitung des Schädlings. Es wäre äußerst ineffizient, wenn ein Virus seinen Host zum kochen bringen würde, da er sich von einem kaputten System aus nicht mehr weiter verbreiten könnte.

Fazit: Es könnte Hardware-Viren geben, diese würden sich für ihren Programmierer allerdings nicht lohnen. Damit ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass es solche Viren real gibt.

Why is 6 afraid of 7? Because 7 8 9!

DjKoma - 40
Experte (offline)

Dabei seit 01.2006
1906 Beiträge

Geschrieben am: 15.10.2008 um 01:21 Uhr

Zitat von mef:

* Bei manchen (alten) Diskettenlaufwerken war es möglich durch Software den Lesekopf sich mechanisch verklemmen zu lassen.

* Durch falsche Programmierung der Grafik (z.b. 6845-Controller) konnte man Röhrenmonitore killen.

* Als so gegen Ende der 90er die Flash-BIOSe aufkamen, vermehrte sich der Virus "CIH", das als Schadroutine das BIOS löschte. Dadurch war es nötig das BIOS auszubauen und auf einem anderen Rechner neu zu flashen.

Volle Zustimmung :daumenhoch:

Zitat von mef:


Die Beispiele sind nicht so der burner, weil entweder alt oder nicht wirklicher Hardwareschaden. Was ich mir noch vorstellen könnte wäre Boxen durch zu lauter Soundausgabe zu schrotten oder das Überschreiben der Firmware von Festplatten.
Flashes überleben ausserdem nur eine begrenzte Anzahl von Schreibzyklen. Ein Idee wäre noch den Flash (BIOS, Stick, GrafikBIOS, usw.) durch häufigstes schreiben vorzeitig altern zu lassen.Vielleicht besteht auch die Möglichkeit mit einem DVD-Brenner irgendwas verschleissen oder überhitzen zu lassen.

Grüße mef

Das mit den begrenzten Schreibzyklen bezüglich des Caches ist auch richtig. Allerdings hindert der Protected Mode und auch die Diversität der Geräte dieses Vorhaben.

Die kaputten Lautsprechern kannst du auch vergessen, da wohl kein Hersteller einen überdimensionierten Verstärker in einen Computer einbauen würde, welcher durch Software gedrosselt wird.

Why is 6 afraid of 7? Because 7 8 9!

Kenny-BC - 45
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2008
240 Beiträge
Geschrieben am: 15.10.2008 um 12:28 Uhr

@tracer: ganz genau die meine ich. ;)

Und wie die anderen schon gesagt haben, es ist wirklich so, das so gut wie alle Bauteile so abgesichert sind, das diese einfach abschalten sobald sie ausserhalb der Spezifikation betrieben werden.

Das gleiche ist wenn man viel zu viel Strom zb auf den Arbeitsspeicher lässt. Selbst die überleben das, weil die Komponenten eben so produziert werden, das sie keinen Schaden nehmen.
Rifleman - 40
Experte (offline)

Dabei seit 09.2003
1540 Beiträge
Geschrieben am: 15.10.2008 um 13:40 Uhr

Diese Diskussion kam erst kürzlich nach Bekanntwerden des EEPROM/NVM corruption bug in den Linux .27 rcs in Verbindung mit dem e1000e-Treiber auf.
Man kann durch Software definitiv noch einige wenige Laptop-LCDS beschädigen, Gafikkarten-Firmware beschädigen oder löschen, optische Laufwerke und Netzwerkkarten unbrauchbar machen etc.

Es sind die kleinen Dinge, die einen zum Wahnsinn treiben.

bredator - 41
Champion (offline)

Dabei seit 03.2008
5319 Beiträge

Geschrieben am: 15.10.2008 um 14:04 Uhr

Es existieren auch Viren, die an zusätzliche Festplatten mit falschen Parametern eine low-Level-Formatierung durchführen, wodurch diese unbrauchbar wird. Ist zwar rein technisch gesehen nur ein Softwareschaden, aber da die Festplatte dadurch Müll wird, läuft es für mich als wirtschaftlichen Total- und damit Hardwareschaden.

Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.

Q-Marine - 44
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 10.2008
95 Beiträge

Geschrieben am: 15.10.2008 um 14:10 Uhr

also lade bitte Avast
der lässt nichts durch ... ich würde sogar soweit gehen avast besser als kaspersky zu finden, da er kaum resourcen verbraucht ...

Hip Hop kindisch zu finden ist scheinbar grad mode

SiXeRt
Champion (offline)

Dabei seit 10.2007
2834 Beiträge

Geschrieben am: 15.10.2008 um 14:50 Uhr

Zitat von Q-Marine:

also lade bitte Avast
der lässt nichts durch ... ich würde sogar soweit gehen avast besser als kaspersky zu finden, da er kaum resourcen verbraucht ...


ich habe avashatte ihn eine minute aus danach angemacht danach wurde 6 viren endeckt kann in der minute was pasiert sein ?


ҳҳ TU STAR ҳҳ |

Q-Marine - 44
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 10.2008
95 Beiträge

Geschrieben am: 15.10.2008 um 14:53 Uhr

ja bei team ulm schlägt der manchmal auch an ... das kommt aber von den beweglichen bildern ...

Hip Hop kindisch zu finden ist scheinbar grad mode

Kenny-BC - 45
Halbprofi (offline)

Dabei seit 09.2008
240 Beiträge
Geschrieben am: 15.10.2008 um 23:05 Uhr

Ach stimmt. da gabs was unter Linux, der die Netzwerkkarte hat beschädigt. Jetzt fällts mir grad ein.. kam bei Heise ne Nachricht.

Buddl - 38
Experte (offline)

Dabei seit 07.2004
1796 Beiträge

Geschrieben am: 16.10.2008 um 08:38 Uhr

Früher war das vielleicht noch durchaus möglich, weil die Funktionen des PCs noch nicht so ausgereift waren wie heute und die Hardwareebene noch zugänglicher war als heute (musste sie auch sein).

Heute ist das nicht mehr möglich. Das maximalste was ich bis jetzt mitbekommen habe war ein Virus, der es geschafft hat das BIOS zu zerschiessen. Aber auch der Fall ist schon x Jahre alt und kein hardwareschaden weil sich auch das BIOS wieder ersetzen lässt.

Um die Hardware zu zerstören müsstest du ja direkten Zugriff auf diese haben. Nicht nur auf den Prozessor, den hier irgendwie viele als das einzigste sehen. Da wären noch Northbridge, Southbridge, Grafikkartencontroller usw. Die Dinger kannst du aber einfach nicht softwaremäßig kaputt machen weil du keinen Zugriff auf sie hast.

Tagsüber bin ich müde, weil ich nachts ein Superheld bin!

mef - 27
Anfänger (offline)

Dabei seit 09.2008
7 Beiträge

Geschrieben am: 16.10.2008 um 10:31 Uhr

Zitat von Buddl:

Heute ist das nicht mehr möglich. Das maximalste was ich bis jetzt mitbekommen habe war ein Virus, der es geschafft hat das BIOS zu zerschiessen.

Da muss ich dir leider widersprechen. Für Anwendungsprogramme mag es vielleicht gelten, daß diese per definitionem nicht auf die Hardware zugreifen könnnen; das aber als unveränderliche Tatsache hinzustellen, ist nicht ganz zu Ende gedacht:

Das Betriebssystem muss die Hardware initialisieren, und hat daher auf die meisten Geräte zwangsweise Direktzugriff. Ein Anwendungsprogramm muss _nur_ an die Privilegien kommen -z.B. durch Sicherheitslücken-, um das auch zu können.

Die in dem ChaosSeminar über Firewalls erwähnte Sicherheitslücke über das Messagesystem von Windows (SET_TEXT u. TIMER) mit Hilfe von Firewalls und Virenscannern Uberadmin-Rechte zu bekommen, halte ich für relativ vielversprechend.

Grüße mef
Rifleman - 40
Experte (offline)

Dabei seit 09.2003
1540 Beiträge
Geschrieben am: 16.10.2008 um 13:03 Uhr

Zitat von Buddl:

Früher war das vielleicht noch durchaus möglich, weil die Funktionen des PCs noch nicht so ausgereift waren wie heute und die Hardwareebene noch zugänglicher war als heute (musste sie auch sein).

Heute ist das nicht mehr möglich. Das maximalste was ich bis jetzt mitbekommen habe war ein Virus, der es geschafft hat das BIOS zu zerschiessen. Aber auch der Fall ist schon x Jahre alt und kein hardwareschaden weil sich auch das BIOS wieder ersetzen lässt.

Man könnte zwar argumentieren, dass z.B. eine Netzwerkkarte, deren firmware im NVM so korrupt ist, dass sie sich nicht einmal mehr auf dem PCI-Bus meldet eigentlich nicht beschädigt ist...
Aber das macht wenig Sinn, da die Karte de facto unbrauchbar ist und für den user nur sehr schwer bis überhaupt nicht wiederherzustellen ist....

Es sind die kleinen Dinge, die einen zum Wahnsinn treiben.

nonamekiller - 34
Profi (offline)

Dabei seit 06.2007
734 Beiträge

Geschrieben am: 18.10.2008 um 23:00 Uhr

Früher war es wie schon gesagt noch möglich da 1. die hardware noch keinen temperatursensor hatte und sich somit nicht bei 100° oder so abschaltete, der virus liess den pc solang sinnlose rechnungen durchführen bis er abstürzte oder die hardware zu heiss wurde und dadurch schaden nahm, heute ist das nicht mehr möglich da sich der rechner ab einer bestimmten temperatur automatisch herunterfähr, also besteht fast keine gefahr mehr für hardware...

Niveau ist keine Hautcreme... :D

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