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Bigfoot29 - 46
Profi (offline)

Dabei seit 04.2008
924 Beiträge
Geschrieben am: 16.05.2008 um 20:04 Uhr

Die Frage: Warum fangen Programmieranfänger überhaupt mit (einer der) übelsten Sprachen überhaupt an?

Warum beginnt ein Programmierer, der gerade erst dabei ist, zu lernen, wie man Fehler vermeidet, mit einer Programmiersprache, die Fehler geradezu provoziert? (Ich spreche von C(++), Java, Perl)

Warum glaubt alle Welt, dass diese Sprachen in irgend einer Art auch nue annähernd einsteigerfreundlich sind?

Warum empfiehlt keiner wirklich einsteigerfreundliche Sprachen wie Ruby oder Python?
Oder fragt zumindest, warum es ein C-Derivat sein muss? :nixblicker:

Gruß.

LMAA! - Lächle Mehr Als Andere!

Fishbone_14 - 34
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 10.2005
35 Beiträge

Geschrieben am: 16.05.2008 um 20:49 Uhr

Zitat von Bigfoot29:

Die Frage: Warum fangen Programmieranfänger überhaupt mit (einer der) übelsten Sprachen überhaupt an?

Warum beginnt ein Programmierer, der gerade erst dabei ist, zu lernen, wie man Fehler vermeidet, mit einer Programmiersprache, die Fehler geradezu provoziert? (Ich spreche von C(++), Java, Perl)

Warum glaubt alle Welt, dass diese Sprachen in irgend einer Art auch nue annähernd einsteigerfreundlich sind?

Warum empfiehlt keiner wirklich einsteigerfreundliche Sprachen wie Ruby oder Python?
Oder fragt zumindest, warum es ein C-Derivat sein muss? :nixblicker:

Gruß.


Eigentlich musst du dich doch nciht aufregen, welche Programmiersprachen andere zum Einsteigen verwenden oder?! ;-)
Schneeli - 35
Anfänger (offline)

Dabei seit 07.2005
11 Beiträge

Geschrieben am: 16.05.2008 um 22:33 Uhr

Er regt sich nicht auf!!!
Er gibt nur wertvolle Tipps fuer Einsteiger nicht mit C anzufangen!!!!
:-D

Was ist ne Fußzeile?

Bigfoot29 - 46
Profi (offline)

Dabei seit 04.2008
924 Beiträge
Geschrieben am: 16.05.2008 um 23:10 Uhr

Zitat von Schneeli:

Er regt sich nicht auf!!!
Er gibt nur wertvolle Tipps fuer Einsteiger nicht mit C anzufangen!!!!
:-D


Danke, richtig interpretiert. :)

Gruß.

LMAA! - Lächle Mehr Als Andere!

rochus - 41
Profi (offline)

Dabei seit 10.2004
536 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 01:19 Uhr
Zuletzt editiert am: 17.05.2008 um 01:25 Uhr

Zitat von Schneeli:

Er regt sich nicht auf!!!
Er gibt nur wertvolle Tipps fuer Einsteiger nicht mit C anzufangen!!!!
:-D


Nein, einen Tipp hab ich in seinem Beitrag nicht gefunden, außer, dass er C für ungeeignet hält als Einsteigersprache... Ein Argument dafür liefert er nicht.


PS: äh naja, also das "Fehler provozieren" könnte man als Argument ansehen. Ob man das als solches erachtet, darüber lässt sich allerdings streiten...

bashian roulette: $ ((RANDOM%6)) || rm -rf /

Polaris
Experte (offline)

Dabei seit 07.2006
1766 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 02:26 Uhr

Zitat von rochus:

Zitat von Schneeli:

Er regt sich nicht auf!!!
Er gibt nur wertvolle Tipps fuer Einsteiger nicht mit C anzufangen!!!!
:-D


Nein, einen Tipp hab ich in seinem Beitrag nicht gefunden, außer, dass er C für ungeeignet hält als Einsteigersprache... Ein Argument dafür liefert er nicht.


PS: äh naja, also das "Fehler provozieren" könnte man als Argument ansehen. Ob man das als solches erachtet, darüber lässt sich allerdings streiten...

Man muss manuelle Speicherverwaltung lernen, wenn man mit C(++) anfängt und das ist ein ganz ganz entscheidender Vorteil ... die ganzen Horden von Javalern und Co die das nie gelernt haben und iwann mit C(++) arbeiten haben große Schwierigkeiten damit klarzukommen - außerdem ist das Javaprogramm eines ursprünglichen C++lers meistens wesentlich resourcensparender als das eines Javaprogrammierers^^

Patriotismus ist die Tugend der Bosheit! (Oscar Wilde)

rochus - 41
Profi (offline)

Dabei seit 10.2004
536 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 02:44 Uhr

Zitat von Polaris:

Man muss manuelle Speicherverwaltung lernen, wenn man mit C(++) anfängt und das ist ein ganz ganz entscheidender Vorteil ... die ganzen Horden von Javalern und Co die das nie gelernt haben und iwann mit C(++) arbeiten haben große Schwierigkeiten damit klarzukommen - außerdem ist das Javaprogramm eines ursprünglichen C++lers meistens wesentlich resourcensparender als das eines Javaprogrammierers^^

Sehe ich durchaus ähnlich, auch wenn es angenehmere Sprachen zum lernen gibt (die ebenfalls Speichermanagement benötigen).

bashian roulette: $ ((RANDOM%6)) || rm -rf /

Deckhaege - 41
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 01.2006
87 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2008 um 02:51 Uhr

Lernt doch alle Prolog! :teufel:
rochus - 41
Profi (offline)

Dabei seit 10.2004
536 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 09:50 Uhr

Zitat von Deckhaege:

Lernt doch alle Prolog! :teufel:


Dann doch lieber eine funktionale Sprache. Lustigerweise kann man mit Prolog aber auch CGI Anwendungen schreiben... Allerdings hab ich noch nie was aufgeblähteres gesehen, als die daraus entstehenden Anwendungen. War zum Glück auch nur ein just-for-fun Versuch.

bashian roulette: $ ((RANDOM%6)) || rm -rf /

McPommes - 51
Experte (offline)

Dabei seit 09.2006
1422 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 10:49 Uhr

Zitat von Polaris:

Man muss manuelle Speicherverwaltung lernen, wenn man mit C(++) anfängt und das ist ein ganz ganz entscheidender Vorteil ...

Sehe ich auch so!
Ich arbeite zwar nicht mehr mit Zeigern und "von Hand" reserviertem Speicher usw, aber ich bin froh dass ich weiß was auch bei neueren Sprachen (wie C#) im Hintergrund passiert. Jemand der gleich mit sowas anfängt hat da keinen Einblick und kapiert doch nie, was er da letztendlich tut.
Ich finds auch nicht gut wenn man gleich objektorientiert anfängt. Wer noch nie programmiert hat, der hat erst mal andere Probleme und sollte zuerst wissen was beim programmieren grundsätzliches passiert.
Wenn man damit klar kommt, kann man mit Objekten anfangen.
Dann hat man eine gescheite Grundlage, die einem beim Verständnis hilft.

Von daher ist C nicht mal das schlechteste, oder auch Pascal oder was davon abgeleitetes. Aber ich würd nicht mit Java & Co. beginnen.


*** diese Fusszeile verschwendet 45 Bytes ***

Fishbone_14 - 34
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 10.2005
35 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2008 um 11:45 Uhr

Ich hab mit Python angefangen, aber jetzt beschäftige ich mich mit C++..........ich find des is n bisschen schwer zu verstehen, aber wenn man sich da eingearbeitet hat , dann kann man bestimmt auch als Anfänger mit C++ gut arbeiten...
Bigfoot29 - 46
Profi (offline)

Dabei seit 04.2008
924 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 15:43 Uhr
Zuletzt editiert am: 17.05.2008 um 15:47 Uhr

Ich hab mit Java angefangen - (FH), machte aber nicht wirklich Spaß, da der Kram durch die VM-Starterei ne Ewigkeit gebraucht hat, bis es am Laufen war.
Von Java kann man dank der komplexen Startstruktur (start init void whatever...) auch nicht wirklich von Einsteigerfreundlichkeit sprechen. Gerade für kleinere Anwendungen sehe ich dank der komplexen zu leistenden Vorarbeit wenig Vorteile für die Sprache, aber sie ist halt Plattformunabhängiger als die meissten Sprachen...

Hab mir dann C++ angesehen (gut, eher C), was zwar schneller war, durch Compilerläufe und ein "umständliches Drumherum" aber auch nur begrenzt Spass macht.
Ein einfacher Chatserver/Client ist in C/C++ schon ne Spagetti-Aufgabe und belegt mit Plausibilitäts-Checks bei Empfang/Eingabe bei sauberer Programmierweise mal gut 100-150 Zeilen.

Das Programm lief irgendwann, da man sich ja doch irgendwie einem Projekt verschreibt, bis es fertig ist, aber der Server hat gezeigt, dass C++ ganz und gar keine Programmiersprache für mich ist. - Nachdem ich meine Programmierambitionen dann ein knappes Jahr hab verkümmern lassen, habe ich mich nochmal an die Suche nach ner geeigneten Programmiersprache gemacht und bin bei Python hängengeblieben.

Syntaktisch relativ sauber, ohne Knoten in der Denkweise (Beispiel Pipes und Co) programmierbar und Kommandotechnisch um Längen effizienter als C-Derrivate (kein Wunder, ist ja auch ne Hochsprache). Aus Spaß hab ich den gleichen Chatserver wie in C++ nachprogrammiert - keine 50 Zeilen Code MIT Plausibilitätschecks, besser lesbar (weil sich die strukturierung der Schleifen/Funktionen nicht um den Bildschirm wickelt) und mit heutiger Technik auch nur marginal schlechtere Performance durch den Laufzeit-Interpreter.
Plus: Du kannst hervorragend prozedural programmieren lernen und dann auf Objektorientierung umsteigen, ohne tatsächlich umdenken zu müssen.

Ich kenne wenig Programmierer, die von Python wieder weg gehen, weil die Sprache nicht ihre Bedürfnisse erfüllt (mit der Ausnahme der Kompilate für Echtzeitanwendungen bzw. Sourcecode-Verschleierung)

Gruß

LMAA! - Lächle Mehr Als Andere!

Fishbone_14 - 34
Fortgeschrittener (offline)

Dabei seit 10.2005
35 Beiträge

Geschrieben am: 17.05.2008 um 16:25 Uhr

Zitat von Bigfoot29:

Ich hab mit Java angefangen - (FH), machte aber nicht wirklich Spaß, da der Kram durch die VM-Starterei ne Ewigkeit gebraucht hat, bis es am Laufen war.
Von Java kann man dank der komplexen Startstruktur (start init void whatever...) auch nicht wirklich von Einsteigerfreundlichkeit sprechen. Gerade für kleinere Anwendungen sehe ich dank der komplexen zu leistenden Vorarbeit wenig Vorteile für die Sprache, aber sie ist halt Plattformunabhängiger als die meissten Sprachen...

Hab mir dann C++ angesehen (gut, eher C), was zwar schneller war, durch Compilerläufe und ein "umständliches Drumherum" aber auch nur begrenzt Spass macht.
Ein einfacher Chatserver/Client ist in C/C++ schon ne Spagetti-Aufgabe und belegt mit Plausibilitäts-Checks bei Empfang/Eingabe bei sauberer Programmierweise mal gut 100-150 Zeilen.

Das Programm lief irgendwann, da man sich ja doch irgendwie einem Projekt verschreibt, bis es fertig ist, aber der Server hat gezeigt, dass C++ ganz und gar keine Programmiersprache für mich ist. - Nachdem ich meine Programmierambitionen dann ein knappes Jahr hab verkümmern lassen, habe ich mich nochmal an die Suche nach ner geeigneten Programmiersprache gemacht und bin bei Python hängengeblieben.

Syntaktisch relativ sauber, ohne Knoten in der Denkweise (Beispiel Pipes und Co) programmierbar und Kommandotechnisch um Längen effizienter als C-Derrivate (kein Wunder, ist ja auch ne Hochsprache). Aus Spaß hab ich den gleichen Chatserver wie in C++ nachprogrammiert - keine 50 Zeilen Code MIT Plausibilitätschecks, besser lesbar (weil sich die strukturierung der Schleifen/Funktionen nicht um den Bildschirm wickelt) und mit heutiger Technik auch nur marginal schlechtere Performance durch den Laufzeit-Interpreter.
Plus: Du kannst hervorragend prozedural programmieren lernen und dann auf Objektorientierung umsteigen, ohne tatsächlich umdenken zu müssen.

Ich kenne wenig Programmierer, die von Python wieder weg gehen, weil die Sprache nicht ihre Bedürfnisse erfüllt (mit der Ausnahme der Kompilate für Echtzeitanwendungen bzw. Sourcecode-Verschleierung)

Gruß


Bei mir is es so, dass ich ein Praktikum mache; und die nur C++ benützen, deswegen habe ich gedacht, dass es mir nicht so viel bringt, wenn ich weiterhin Python "studiere" und jetzt mich für C++ entschieden habe.........ich find des bringt auch nichts, wenn ich mehrere Programmiersprachen aufeinmal lernen will.........

Gruß
McPommes - 51
Experte (offline)

Dabei seit 09.2006
1422 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 17:11 Uhr

Die erste Sprache die man lernt ist immer die schwerste ;-)
Und wenn man die bekannten Sprachen kann, ist es auch nicht schlecht, falls man beruflich was damit machen will. Zum selber rumspielen ist es natürlich egal.

Wichtig ist halt eine saubere Grundlage, damit man nachher nicht irgendwas zusammenhackt, weil man das schon immer so gemacht hat. Man sollte schon wissen was man beim programmieren wirklich macht.

Und nen Chat mit 150 Zeilen find ich sensationell wenig ;-)


*** diese Fusszeile verschwendet 45 Bytes ***

Bigfoot29 - 46
Profi (offline)

Dabei seit 04.2008
924 Beiträge
Geschrieben am: 17.05.2008 um 21:49 Uhr
Zuletzt editiert am: 17.05.2008 um 21:50 Uhr

Zitat von McPommes:

Die erste Sprache die man lernt ist immer die schwerste ;-)
Und wenn man die bekannten Sprachen kann, ist es auch nicht schlecht, falls man beruflich was damit machen will. Zum selber rumspielen ist es natürlich egal.

Wichtig ist halt eine saubere Grundlage, damit man nachher nicht irgendwas zusammenhackt, weil man das schon immer so gemacht hat. Man sollte schon wissen was man beim programmieren wirklich macht.

Und nen Chat mit 150 Zeilen find ich sensationell wenig ;-)


Eben - daher ist eine Programmiersprache, die einen sauberen Programmierstil hervorbringt, gerade richtig. :D

Der Chat ist auch ein einer Echo-Server ohne Authentifikation. Der einzige Befehl war "!quit" - also mehr nur ne Designstudie :D
Die 150 Zeilen waren auch nur geschätzt - frag nicht mehr - jetzt 7 Jahre her :)

Generell: Wenn man natürlich auf C++ angewiesen ist, macht ne andere Programmiersprache wenig Sinn. ;)

Ich finds nur grauselig, wenn man Programmier-Einsteigern und/oder waschechten "Noobs" anhand Java, C++ oder Perl programmieren beibringen will... :/

Gruß.

LMAA! - Lächle Mehr Als Andere!

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