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Polaris
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Geschrieben am: 15.01.2008 um 22:49 Uhr
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Zitat von a-m-b: von vista rate ich vor dem offiziellen sp1 immer noch ab.... dann auch mal warten, was es an verbesserungen mit sich bringt. der treibersupport, vor allem bei vista 64bit ist immer noch zum kotzen.....
oha - mal wieder deine Standard-Anti-MS-Peitsche ...
Wieso ist Vista ohne SP1 nicht empfehlenswert?
Zur Ausnahme hätte ich mal gerne von dir gescheite Argumente. Was sind denn die gravierenden Bugs, die Vista ohne SP1 unbrauchbar machen?
Ich kenne nur einen gröberen Kernelbug, der durch SP1 erst gefixt werden wird, und der ist wenn du keine Datenbankprogrammierung machst, völlig unerheblich.
DIe Treiberzahl für Windows Vista x64 ist wirklich nicht der Beste - aber eine 64 Bit Version von Vista herauszubringen war mehr als vernünftig und logisch von Microsoft, schließlich werden immer mehr 64 Bit Applikationen geschrieben und MS signalisiert deutlich die Entwicklung auf dem Prozessormarkt mitzugehen.
Der "normale" Officeanwender und Zocker braucht ein 64 Bit Vista momentan eh nicht.
Fehlende Treiber und Treiberemulatoren in den ersten Jahren, wo es Betriebssysteme und Prozessoren mit einer größeren Wortbreite gibt, sind ganz natürlich - es müssen halt endlos viele Treiber umprogrammiert werden und dass für inaktuelle Hardware die neuen Treiber als letztes kommen ist auch klar.
Immerhin hat Microsoft einen Treibersupport und ist stark dahinterher möglichst schnell 64Bit-Treiber für Vista zu kriegen.
Es mag zwar teilweise nicht angenehm sein nach Treibern länger zu suchen und sich mit ein paar Workarounds rumschlagen zu müssen, aber hinter keinem anderen OS steht so ein großer Treibersupport wie momentan hinter Vista - die Entwicklung von 32 hin zu 64 Bit braucht halt ihre Zeit.
Hölle ist es außerdem bei Linux erst - da kriegst du gescheite 64 Bit Treiber höchstens wenn n paar Hobbyprogrammierer unzufrieden waren und zu viel Zeit hatten, außerdem das ganze dann meist verbunden mit Kernelneukompiliererei und dem ganzen Geschieß.
Patriotismus ist die Tugend der Bosheit! (Oscar Wilde)
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Rifleman - 40
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 00:24 Uhr
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Zitat von Polaris: Es mag zwar teilweise nicht angenehm sein nach Treibern länger zu suchen und sich mit ein paar Workarounds rumschlagen zu müssen, aber hinter keinem anderen OS steht so ein großer Treibersupport wie momentan hinter Vista - die Entwicklung von 32 hin zu 64 Bit braucht halt ihre Zeit.
Hölle ist es außerdem bei Linux erst - da kriegst du gescheite 64 Bit Treiber höchstens wenn n paar Hobbyprogrammierer unzufrieden waren und zu viel Zeit hatten, außerdem das ganze dann meist verbunden mit Kernelneukompiliererei und dem ganzen Geschieß.
Wenn du dir schon (wohl gerechtfertigt) rausnimmst eine sachlichere Diskussion zu fordern solltest du das zumindest selbst auch einhalten...
Einen Linux-Kernel zu kompilieren ist wirklich kein Hexenwerk und erfordert auch (heutzutage) nicht mehr wirklich viel Zeit. Als Beispiel ein frischer 2.6.24-rc7 mit eigener .config für ein Desktopssytem (x86):
Zitat: rifleman linux # time (make && make modules_install)
.....
real 9m7.775s
user 8m18.377s
sys 0m50.076s
9 Minuten sollten noch drin sein...
Die meisten Treiber sind dann schon enthalten (natürlich x86 und auch x86_64).
Die paar wenigen 3rd-Party-Treiber die man noch braucht (nun gut, man muss beim Hardwarekauf schon etwas darauf achten, betrifft aber überwiegend neuere Geräte) lassen sich mit den Kernelheadern kompilieren ohne den Kernel nochmal anzurühren (vorausgesetzt man vergisst keine Symbole bei der .config). In diesem Fall sind das genau 2 (nvidia und madwifi, der hoffentlich auch bald ersetzt werden kann).
Wäre auch noch zu erwähnen, dass man normalerweise damit wenn man eine übliche Distro verwendet i.d.R. überhaupt nichts zu tun hat und höchstens mal einen einzigen Exoten gegen die Kernelquellen kompilieren muss, aber weder den Kernel noch die üblichen Module...
Es sind die kleinen Dinge, die einen zum Wahnsinn treiben.
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chris__1983 - 42
Halbprofi
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Dabei seit 10.2006
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 09:32 Uhr
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Zitat von Rifleman: Zitat von Polaris: Es mag zwar teilweise nicht angenehm sein nach Treibern länger zu suchen und sich mit ein paar Workarounds rumschlagen zu müssen, aber hinter keinem anderen OS steht so ein großer Treibersupport wie momentan hinter Vista - die Entwicklung von 32 hin zu 64 Bit braucht halt ihre Zeit.
Hölle ist es außerdem bei Linux erst - da kriegst du gescheite 64 Bit Treiber höchstens wenn n paar Hobbyprogrammierer unzufrieden waren und zu viel Zeit hatten, außerdem das ganze dann meist verbunden mit Kernelneukompiliererei und dem ganzen Geschieß.
Wenn du dir schon (wohl gerechtfertigt) rausnimmst eine sachlichere Diskussion zu fordern solltest du das zumindest selbst auch einhalten...
Einen Linux-Kernel zu kompilieren ist wirklich kein Hexenwerk und erfordert auch (heutzutage) nicht mehr wirklich viel Zeit. Als Beispiel ein frischer 2.6.24-rc7 mit eigener .config für ein Desktopssytem (x86):
Zitat: rifleman linux # time (make && make modules_install)
.....
real 9m7.775s
user 8m18.377s
sys 0m50.076s
9 Minuten sollten noch drin sein...
Die meisten Treiber sind dann schon enthalten (natürlich x86 und auch x86_64).
Die paar wenigen 3rd-Party-Treiber die man noch braucht (nun gut, man muss beim Hardwarekauf schon etwas darauf achten, betrifft aber überwiegend neuere Geräte) lassen sich mit den Kernelheadern kompilieren ohne den Kernel nochmal anzurühren (vorausgesetzt man vergisst keine Symbole bei der .config). In diesem Fall sind das genau 2 (nvidia und madwifi, der hoffentlich auch bald ersetzt werden kann).
Wäre auch noch zu erwähnen, dass man normalerweise damit wenn man eine übliche Distro verwendet i.d.R. überhaupt nichts zu tun hat und höchstens mal einen einzigen Exoten gegen die Kernelquellen kompilieren muss, aber weder den Kernel noch die üblichen Module...
Hey, mach ihn jetzt nicht so nieder. Er hat in gewisser weiße doch recht. Du solltest das im Verhältnis zum Thema sehen. Nicht jedem ist geläufig, wie man einen Linux-Kernel kompiliert. Gott, ich befürchte das ein überwiegender Teil hier nicht mal weiß was ein Kernel ist. Insofern hat er recht. Es geht ja nicht um die Dauer, sondern um die Befehle die dafür benötigt würden. Ein Windows ist leider, für einen nicht versierten, nun mal immer noch leichter zu bedienen als ein Linux. (und kommt jetzt bitte nicht mit Hat sich alles relativiert. Linux ist besser geworden.... Ich persönlich, weiß es.) Tatsache ist, das Linux von den Herstellern in der Vergangenheit schlecht supportet wurden.
Ich stelle alles ins Internet, Hauptsache es kommt nicht an die Öffentlichkeit.
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Polaris
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 16:31 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.01.2008 um 16:32 Uhr
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Zitat von chris__1983:
Hey, mach ihn jetzt nicht so nieder. Er hat in gewisser weiße doch recht. Du solltest das im Verhältnis zum Thema sehen. Nicht jedem ist geläufig, wie man einen Linux-Kernel kompiliert. Gott, ich befürchte das ein überwiegender Teil hier nicht mal weiß was ein Kernel ist. Insofern hat er recht. Es geht ja nicht um die Dauer, sondern um die Befehle die dafür benötigt würden. Ein Windows ist leider, für einen nicht versierten, nun mal immer noch leichter zu bedienen als ein Linux. (und kommt jetzt bitte nicht mit Hat sich alles relativiert. Linux ist besser geworden.... Ich persönlich, weiß es.) Tatsache ist, das Linux von den Herstellern in der Vergangenheit schlecht supportet wurden.
Thx
Aber ich will Rifleman seine Argumente auch gar nicht absprechen, die haben schon ihre Berechtigung.
Aber mir ging halt "a-m-b"s ständiges Anti-MS-Gelaber ohne Argumente ziemlich auf den Sack.
Ich verwende selber Linux neben WIndows und habe da so meine Erfahrungen gemacht und auch wenn viel über Windows geschmipft wird - die Bedienfreundlichkeit und relativ reiblungslose Kompatiblität ist echt deutlich besser.
Die Kernelneukompiliererei ging bei mir glaube ich schon bei nem USB-Seriell-Adapter-Treiber los.
Und bei aller Liebe zu Linux, da stehen halt keine große FIrma und so viele Anwender, die auf userfreundliche Software etc. pochen, dahinter.
Wenn ich mal meinen Visual C++9.0 Compiler in Verbindung mit dem Visual Studio 2008 mit dem GCC und KDevelop vergleiche, das sind einfach 2 Welten.
Patriotismus ist die Tugend der Bosheit! (Oscar Wilde)
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hacker78 - 30
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 20:36 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.01.2008 um 20:40 Uhr
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Zitat von Lion_in_love:
hmm ich bin mir nicht sicher aber ich meine du darfst das auch noch nicht...ich glaube man ist erst ab 16 beschränkt geschäftsfähig...
Ab 7 Beschränkt geshäftfähig Das heisst die kannst von deinen taschengeld das du zusammen gspart hast alles kaufen natürlich nicht wen du dabei plichten eingehst
du kannst auch kein abo abschliesen
oder geschenktes geld ohne eltern ausgeben das heisst du darfst unter 18 kein
geshenktes geld ohne Eltern aussgeben
Name im sinne von HOLZHACKER :D
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hacker78 - 30
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 20:38 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.01.2008 um 20:41 Uhr
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Aber wenn man nen 64 bit prozesor hat kann man ja auch die 64 bit version kaufen
Name im sinne von HOLZHACKER :D
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Polaris
Experte
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Dabei seit 07.2006
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 22:05 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.01.2008 um 22:05 Uhr
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Zitat von hacker78: Aber wenn man nen 64 bit prozesor hat kann man ja auch die 64 bit version kaufen
ja das kann man - es ist aber nicht in allen Fällen empfehlenswert ^^
Zum Beispiel wenn du viele Emulationsprogramme für Treiber o.ä. hast, halt für eine Wortbreite 32 Bit programmiert sind.
So eine Software läuft auf einem 64 Bit OS nicht (alltägliches Beispiel ist der gebräuchliche Diskmounter Daemon Tools (gibt's da eigtl. schon ne 64 Bit Version?)). Aber nicht nur das - auch Programme die sehr direkt auf die Hardwaretreiber zugreifen sind nicht immer so ohne Weiteres auf einem 64 Bit OS lauffähig - bekanntes Beispiel wäre zum Beispiel das neue C&C Tiberium Wars (wobei die Programmierer von EA ziemlich gemurckst haben, die alten C&C Generals und Red Alert 2 laufen problemlos unter den 64 Bit Versionen von XP und Vista).
Patriotismus ist die Tugend der Bosheit! (Oscar Wilde)
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