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Forum / Bits und Bytes
Word kostenlos

bassmaster - 48
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Geschrieben am: 15.01.2008 um 21:26 Uhr
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Zitat von spark82: Zitat von bassmaster: naja, bei linux muss man halt nehmen was da ist. aber wie gesagt, open office ist für den privatgebrauch ausreichend, wenn man nicht viel erwartet...
In einer Standard-Firmenungebung macht es Sinn das zu verwenden was alle nutzen, schon um Kompatibilitätsproblemen aus dem Weg zug gehen, und man kann eben mal den Kollegen fragen, wenns ein Problem gibt.
das sind schon die wichtigsten gründe für ms office. selbst wenn open office nachweislich tausendmal besser ist als ms office. wenn man eben sekretärinen umlernen muss, weil sie in der schule ms office gelernt haben, dann kostet das verdammt viel geld. da sind die 150 eur was ms office kostet geschenkt... für eine firma zählt oft nicht preis / leistung sondern TCO (Total Cost of Ownership).
Zitat von spark82:
Warum sollten Serienbriefe oder Makros ein Problem sein? VBA... naja, wundert's dich, wenn ein Engländer kein Deutsch versteht? Aber ist er deshalb dümmer? Du musst hald englich mit ihm reden. Bei mir ist's das gleiche in grün, nur dass ich OOffice verwende. (und alle um mich herum auch - was will ich mit M$ Office?)
wir haben aneinander geredet. natürlich kann man in oo makros oder serienbriefe schreiben (makros gehen meinermeinung nach in oo viel komfortabler). aber es ging hierbei um die kompatibilität. wenn in einem word serienbrief eine odbc datenbank verknüpft ist, dann wirst du das in den seltesten fällen öffnen können. genauso mit makros.
Zitat von spark82:
Ich weiß nicht, ob OOffice besser ist, aber ich würde jetzt mal auch nicht das Gegenteil behaupten. Da Preis-Leistungsverhältnis ist jedenfalls unbestritten besser.
laut c't ist ms office um welten besser. für mich war der große ärger mit kompatibilität zu ms office so groß, dass ich open office den laufpass gegeben habe. ich habe noch viele alte briefe die ich in ms office verfasst habe und etliche wurden falsch formatiert und absätze wurden durcheinandergebracht beim importieren, so dass für mich oo gestorben bin. da ich sowieso auf outlook nicht verzichten kann, habe ich mir das office packet gekauft.
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spark82 - 43
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 08:53 Uhr
Zuletzt editiert am: 16.01.2008 um 08:53 Uhr
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@bassmaster: ok, was Kompatibilität angeht bin ich schon ziemlich glücklich, wenn mein Office-Paket in der Lage ist, Dateien eines anderen Office-Paketes zu lesen (und zu schreiben). Und Open Office hat eine Formatierungsschwäche, das kann ich bestätigen - selbst, wenn man die selbe OOffice-Datei auf verschiedenen Rechnern mit OOffice öffnet kann es zu Unterschieden kommen. Das läge dann an nicht vorhandenen Schriftarten, hab ich mir sagen lassen - aber da kann man sagen was man will, das ist eine klare Schwäche.
Wie schaut das bei MS Office aus, machen die das besser, oder gibts da ähnliche Probleme?
Die Formatierungsprobleme kann man jedoch durch strukturiertes Arbeiten mit Formatvorlagen etc. in Grenzen halten. (Ist aber eben nur ein Workaround, keine komplett zufriedenstellende keine Lösung.)
"für eine firma zählt oft nicht preis / leistung sondern TCO (Total Cost of Ownership)."
-Da stimme ich dir voll zu. Für einen Privatanwender sind 150 aber eine Menge Geld.
Das schlimmste an Zensur ist XXXXXXXX XXXXXX.
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bassmaster - 48
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 10:38 Uhr
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Zitat von spark82:
Wie schaut das bei MS Office aus, machen die das besser, oder gibts da ähnliche Probleme?
Die Formatierungsprobleme kann man jedoch durch strukturiertes Arbeiten mit Formatvorlagen etc. in Grenzen halten. (Ist aber eben nur ein Workaround, keine komplett zufriedenstellende keine Lösung.)
wenn die schriftart nicht vorhanden ist, wird versucht eine ähnliche schriftart der selben schriftfamilie zu nehmen. das heißt eine schriftart, die der anderen sehr nahe kommt. nimmt man aber eine verschnörkelte schriftart, dann wird word immer diese schriftart durch arial ersetzen. eingebettete schriftarten gibt es meineswissens nach nur bei adobe illustrator. aber ob das immer so rechtes ist, ist die frage. es gibt viele schriftarten, die kosten im 4 stelligen bereich. wenn illustrator das automatisch im dokument mit einbettet, könnte man das sicherlich extrahieren und man hat ne kopie der schriftart, obwohl man dafür nicht bezahlt hat.
Zitat von spark82:
"für eine firma zählt oft nicht preis / leistung sondern TCO (Total Cost of Ownership)."
-Da stimme ich dir voll zu. Für einen Privatanwender sind 150 aber eine Menge Geld.
lieber zahl ich als privatanwender 150 eur wenn ich mich zig stunden ärgern muss. wenn ich mich mit meiner billig säge die ganze zeit ärgere, dann geh ich auch zum baumarkt und kauf mir ein markenprodukt für 100 oder 200 eur und muss mich nicht mehr ärgern. ich finde das ist ein güter vergleich.
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spark82 - 43
Halbprofi
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 15:49 Uhr
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Wenn mir jemand ein MS Office Dokument schickt, dann kann ich es öffnen und bearbeiten - wenn auch mit Fehlern, aber es geht zumindest.
Wenn ein MS Office Anwender ein Dokument im odt-Fomat erhält kann er es nicht öffnen. Er muss den OOffice Anwender bitten, die Datei in einem für MS Office lesbaren Format zu speichern.
Trotzdem wird OOffice mangelnde Kompatibilität vorgeworfen - ist das nicht wiedersinnig..?
Benötigst du länger, die in MS Office einzuarbeiten, als in OOffice? (Gleiche Vorkenntnisse natürlich vorausgesetzt!) Einfache Textverarbeitung geht bei beiden Officepaketen intuitiv, und wenn ich mehr will hilft Google meist weiter.
Wenn du Vorkenntnisse in MS Office hast und keine Lust hast, dich in OOffice auch noch einzuarbeiten ist das deine Sache - aber OOffice deshalb als Billigprodukt abzustempeln ist nicht gerechtfertigt.
Das schlimmste an Zensur ist XXXXXXXX XXXXXX.
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bassmaster - 48
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 17:23 Uhr
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Zitat von spark82: Wenn mir jemand ein MS Office Dokument schickt, dann kann ich es öffnen und bearbeiten - wenn auch mit Fehlern, aber es geht zumindest.
Wenn ein MS Office Anwender ein Dokument im odt-Fomat erhält kann er es nicht öffnen. Er muss den OOffice Anwender bitten, die Datei in einem für MS Office lesbaren Format zu speichern.
Trotzdem wird OOffice mangelnde Kompatibilität vorgeworfen - ist das nicht wiedersinnig..?
Benötigst du länger, die in MS Office einzuarbeiten, als in OOffice? (Gleiche Vorkenntnisse natürlich vorausgesetzt!) Einfache Textverarbeitung geht bei beiden Officepaketen intuitiv, und wenn ich mehr will hilft Google meist weiter.
Wenn du Vorkenntnisse in MS Office hast und keine Lust hast, dich in OOffice auch noch einzuarbeiten ist das deine Sache - aber OOffice deshalb als Billigprodukt abzustempeln ist nicht gerechtfertigt.
word ist praktisch quasi standard. es wird in den schulen gelernt und daran muss sich eben alles messen. ob es gut ist sei mal dahingestellt. open office sieht nicht zufällig den ms office sehr ähnlich und viele funktionen sind an den selben plätzen, denn wenn man alles selbst irgendwie gemacht hätte und nicht an ms word gehalten hätte, dann müsste man alles was man in der schule gelernt hat neu lernen um mit open office arbeiten zu können. das würde die akzeptanz deutlich verringern...
ein produkt, das ein quasistandart ablösen will, muss mindestens das format vom quasistandard unterstützen, denn alte dateien oder dateien die im umlauf sind könnte man mit den neuen programm nicht öffnen und man würde beide produkte benötigen, was kein sinn macht, denn dann kann man genausogut beim standard bleiben. ich sehe es genauso wie das problem linux, mac os, windows. jedes davon hat seine stärken und schwächen. viele installieren linux und windows auf einen pc. was macht das denn für ein sinn? ich überlege mir was ich brauch und was meine ansprüche sind, dann entscheide ich mich für eins, nicht für zwei oder drei. oder kaufst du dir 4 autos, weil mit einem sportwagen lässt sich besser schnell fahren, mit einem diesel lässt sich günstig fahren und mit einem cabrio lässt sich in sommer gut fahren und mit einem kombi kann man gut transportieren.... man wird sich vermutlich einen diesel kombi kaufen mit viel ps, dann hat man einiges davon ziemlich gut abgedeckt und muss eben damit leben, dass die paar sonnentage die wir haben mit geschlossenen dach fahren muss... genauso sehe ich das bei windows und linux... ich brauche ein rechner mit dem ich meine steuererklärung machen kann, onlinebanking mit hbci, dann brauch ich ein buchhaltungsprogramm, ein videoschnitt programm, internet browser und schreibprogramm. steuererkläungsprogramm siehts zwar mager aus, aber über wine gibt es eine möglichkeit eins laufen zu lassen. mit onlinebanking und hbci sieht es auch recht mager aus. noch viel schlimmer sieht es mit videoschnitt programmen aus auf linux und somit hat sich erledigt. es gibt zwar dafür ein paar videoschnittprogramme wie "kino", "mainactor", "cinelerra" aber entweder stürzen die minutlich ab oder wurden sehr an die bedürfnisse von videosoftware vorbeiprogrammiert.
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bassmaster - 48
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Geschrieben am: 16.01.2008 um 17:25 Uhr
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ich hab schon oft ein word dokument bekommen und sollte daraus eine html seinte machen. wäre zu blöd gewesen, wenn ich das ganze mit open office aufgemacht hätte und ich zwar den inhalt hätte lesen können aber mich auf die fehlerhafte formatieren verlassen hätte...
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Laser87 - 58
Champion
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Geschrieben am: 17.01.2008 um 10:09 Uhr
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Word ist Quasistandard? Gut - aber .odx ist ISO-zertifiziert und deshalb Standard!
Kompatibilität ist das Problem von Microsoft, da die sich nicht an internationale Standards halten. Btw. gibt es durchaus ein Plug-In für Word, damit es auch mit .odx-Dokumenten klar kommt. Was fehlt ist ein Plug-In, damit ältere M$-Office-Produkte die neueste Version richtig darstellen können (soll sogar umgekehrt so sein, also daß Word 2007 manche Word 2000-Dokumente nicht richtig anzeigen kann!).
M$ darf wirklich nicht von Kompatibilität reden, wenn sie sich weder an Standards halten, und noch nicht einmal verschiedene M$-Office-Versionen untereinander kompatibel sind. Aber das ist natürlich Firmenpolitik, damit man sich immer das neueste Office-Paket kaufen muß...
OOo dagegen kann jedes Word-Dokument egal welcher Version richtig anzeigen (Schriften vorausgesetzt) und umgekehrt kann man sogar auswählen, in welche Version von Word man sein .odt exportieren will.
Inwieweit man Schriften in .odx einbetten kann, weiß ich jetzt nicht, aber zumindest wenn man mit OOo in .pdf exportiert, wird die Schrift automatisch mit eingebettet.
rgds JoE
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