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Das Wunder von Ulm

Unglaublich: Per Günther spielt gegen Bonn. Nur 39 Tage nach seinem Mittelfußbruch übertrifft Günther alle Heilungsprognosen. Radiologische Untersuchungen bestätigen: Kein Risiko.

(Frohike) - Per Günther ist seiner Zeit voraus. Mal wieder. Nur 39 Tage nach seinem Mittelfußbruch beim Länderspiel gegen Slowenien, steht Günther bei der Saisoneröffnung heute Abend gegen Bonn auf dem Parkett. „Ich spüre zwar noch, dass da mal was war, habe aber keine Schmerzen mehr“, so Günther, der ohne ein Vorbereitungsspiel absolviert zu haben aufläuft.

Bereits Anfang dieser Woche war Günther wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Bedingt durch die Arbeit der medizinischen Abteilung um Teamarzt Dr. Christoph Buck und Physiotherapeut Andi Lacher gelang Günthers Blitzrekonvaleszenz. Statt der prognostizierten achtwöchigen Pause fiel der 21-Jähige somit nur vier Wochen aus. Und nach vier Wochen Pause und drei Wochen Gips legte er gleich los wie die Feuerwehr. Mit dem Resultat: Höllischer Muskelkater.

Und die unglaubliche Heilung ließ sich auch bei den diversen radiologischen Untersuchungen verifizieren. Insofern stellt ein Einsatz heute gegen Bonn kein Risiko dar. Damit wahrt der gebürtige Gießener ein Familientradition: Schließlich hatte sein Vater Ditmar in elf Profijahren kein einziges Bundesligaspiel verpasst.

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