Die No Angels in Neu-Ulm
(septicus) - Es ist kurz vor sieben am Samstagabend. Warteschlangen am Eingang der Landesgartenschau. Strenge Sicherheitsleute kontrollieren jeden, der das Gelände betreten möchte. Ein großer Radio 7 Heißluftballon verrät schon von weitem den Grund für dieses Spektakel: Der Radiosender wird 20 Jahre alt und feiert dies sowohl mit Stars wie den No Angels und The Cash, als auch mit mehr als 10.000 Freunden, Fans und Schaulustigen.
Angezogen von lauter Musik drängeln sich immer mehr Menschen in Richtung Bühne. Das Publikum ist bunt gemischt: Erwachsene, Kinder und Jugendliche fiebern gespannt den Auftritten der Bands entgegen. Dort, wo heute Abend die Künstler Dominoe, The Cash und die No Angels auftreten werden, warten treue Fans schon seit Stunden. Gutes Wetter, ausreichend Platz und jede Menge Essens- und Getränkestände gestalten die Wartezeit angenehm. Nur noch eine Stunde, dann fängt die Geburtstagsparty an. Inzwischen wird der Platz vor der Bühne langsam knapp.
Dann geht’s endlich los. Chrissie Weiß und Andi Scheiter, Moderatoren des Radiosenders, stürmen auf die Bühne und begrüßen das Publikum. “Hallo Neu-Ulm. Wie geht‘s euch?“ Die Zuschauer jubeln und die Stimmung kocht. Wenig später stimmt die
Um 22.45 Uhr ist es soweit: Die No Angels betreten die Bühne. Mit dem Party-Song „Rivers of Joy“ begrüßen sie ihre schreienden Fans. Es folgt ein Auftritt mit Songs wie „Send me Flowers“ und „Still in Love with you“. Zwischendurch scherzen die vier Engel immer wieder. So fragt Jessy während der Performance: „Machen wir eigentlich mit Choreografie oder nicht? Das würde ich gerne mal vorher klären.“ Das Publikum lacht und ist begeistert. Neben Party-Songs spielt die Girl-Band auch mehrere ruhige Lieder. „Make a Chance“ ist eines dieser Lieder bei dem die Fans die Feuerzeuge rausholen. „In diesem Song geht es darum, dass man sich verändern soll, ansonsten tritt man auf der Stelle“, erklärt Sandy der Menge. Zum Schluss gab es für die Fans den ältesten Song der Engel: „Daylight“.
Um 23.45 Uhr kommen noch einmal alle Künstler auf die Bühne. Das Publikum darf sich über eine Überraschung freuen: Große Feuerwerkskörper erscheinen am Himmel und die Künstler auf der Band leuchten mit Wunderkerzen in die Dunkelheit. Ein schöner Abschluss einer Geburtstagsparty, bei der einfach alles gestimmt hat.
Interview mit den No Angels
Wie geht es euch? Seid ihr gut in Neu-Ulm angekommen?
Sandy: Es war eine Katastrophe, wirklich schlimm. Nein, das war ein Scherz. Alles ist in Ordnung. Wir sind sehr gut angekommen.
Wie habt ihr euch auf den Auftritt auf der Landesgartenschau vorbereitet?
Lucy: Wir meditieren sehr viel, lachen und quatschen. Wenn wir es auch zwanzig Jahre miteinander aushalten, feiern wir eine große Party.
Ihr seht super aus. Wer hat euch eingekleidet?
Nadja: Unsere Outfits sind alle von Christian Audigier, dem Designer von Ed Hardy. Regelmäßig werden uns neue Klamotten zugeschickt, die wir dann auf der Bühne tragen.
Lucy: Die Outfits sind das Heißeste aus Los Angeles.
Heute Abend tretet ihr vor mehr als 10.000 Menschen auf. Was ist das für ein Gefühl? Ist man noch aufgeregt vor so einem Auftritt oder habt ihr nach so vielen Konzerten inzwischen eine gewisse Routine entwickelt?
Nadja: Wir freuen uns auf den Auftritt. Für uns ist es etwas ganz Besonderes heute Abend hier zu sein. Natürlich sind wir auch etwas nervös. Aber eigentlich empfinden wir nur pure Freude.
Was habt ihr für die Zukunft geplant? Wo werdet ihr als nächstes auftreten?
Sandy: Demnächst kann man uns bei der IFA in Berlin sehen. Dort haben wir am 29.August einen Auftritt.
Wie bereitet ihr euch auf euren Auftritt vor?
Lucy: Wir quatschen sehr viel und wir essen gut. Und natürlich ist der Soundcheck sehr wichtig für die Vorbereitung.
Habt ihr denn schon etwas von der Landesgartenschau gesehen?
Sandy: Nein, leider haben wir bis jetzt noch nicht viel sehen können.
Zuletzt noch eine Frage. Wie werdet ihr das Publikum zum Rocken bringen?
Lucy: Das werdet ihr gleich sehen. Bei uns gibt es keine Grenzen. Wir werden fällig ausrasten.
Sandy: Wir werden unsere Lieder anstimmen und dann lassen wir die Zuschauer weiter singen. Wir lehnen uns zurück und lassen das Publikum die Show machen.
Ein Bericht unserers Partners Südwest Presse.
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