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Die neue Reihe „Soulfire Sessions“ im Château Knarz

(grinny) - „Are you ready for this?“ schallt es am Samstag, den 30. September durchs Château Knarz. Die Menge jubelt und aus den Boxen ertönen weitere fette Beats zu einem schnellen Rhythmus. Die Stimmung bei der „Soulfire Sessions“ Party mit Drum ’n’ Bass Musik ist am Kochen. Insgesamt über 450 Leute waren an diesem Abend dabei. Ein sehr befriedigendes Ergebnis für die beiden Veranstalter Ray alias DJ Riddler und Julian Dahlbender, der vor allem für die Promotion tätig ist.

Früher bekannt als „SchillOut“ ist die Partyreihe, die früher im Club Schilli stattfand, nun ins Château Knarz umgezogen, wo ab jetzt an einem Samstag im Monat Drum ’n’ Bass aufgelegt wird. Grund für den Umzug war ein Beschluss des Stadtjugendrings und des CVJM (der beiden Trägervereine des offenen Treffs) vom April 2006, der vorschrieb, dass das Schilli ab drei Uhr nachts zu sein sollte. Daraufhin entschieden sich Ray und Julian dazu, ihre Party woanders zu veranstalten, denn „man kriegt die Leute nicht mal um fünf Uhr raus, da hat drei Uhr keinen Sinn“, sagt Ray. „Wir haben also unsere Fühler nach was Neuem ausgestreckt“, erzählt Julian „und da wir die Macher vom damals noch gar nicht eröffneten Château Knarz kannten, konnten wir uns bald einigen.“
„Der neue Name „Soulfire Sessions“ soll einerseits das Feiergefühl ausdrücken und andererseits die ehrliche Musik, die von Herzen kommt beschreiben“, sagt Ray, „denn das Konzept des ehrlichen „next level“ Drum ’n’ Bass soll auch in der neuen Location fortgeführt werden.“ Für Ray und Julian bedeutet „next level“, dass keine 08/15 Nummern auftreten, die immer das gleiche machen, sondern dass sie Produzenten mit Qualität für die Partys aussuchen und sie zu 95% der gebuchten DJs persönlich Kontakt haben. Ihr Konzept beinhaltet außerdem, dass sie nicht nur einen Namen nach dem anderen bringen wollen, sondern guten Drum ’n’ Bass zu einem fairen Preis. „Der Eintrittspreis wird vier bis sechs Euro nicht übersteigen“, versichert Ray.

„Da Ulm für die relativ kleine Stadt eine große, sehr vitale und einzigartige Drum ’n’ Bass Szene hat“, wie Julian erzählt, „ist es schon ein Fortschritt, dass die Location größer geworden ist und wir einfach mehr machen können.“ Auch andere Dinge hätten sich verbessert: der Laden ist in professioneller Hand und Ray und Julian müssten sich nicht mehr um Kleinigkeiten wie Strohhalme oder Eiswürfel kümmern. „Für uns bedeutet das Château weniger Chaos und somit auch weniger Stress“, sagt Julian mit erleichterter Miene „und die Energie, die im Schilli für’s Strohhalme besorgen draufging, können wir jetzt für wichtige Dinge, wie zum Beispiel die Promotion nutzen.“ Weitere Vorteile des Château seien, dass es eine Bar gibt, wo man sich zurückziehen kann um in Ruhe zu reden oder um dort einen Cocktail zu trinken, und dass es eine Garderobe und einen Backstagebereich gibt. Auch die Musikanlage sei um einiges besser als die im Club Schilli.

Bammel hatten die beiden aber trotzdem vor der ersten Party, „ich konnte nur schlecht schlafen“, erzählt Julian, doch im Nachhinein kann er darüber nur grinsen. „Die Party war ein Riesenerfolg, die Leute werden noch in einem halben Jahr darüber reden“, meint er. „Ja“, stimmt Ray zu „auch die zwei DJs Kubiks und Lomax meinten, dass es ihr bester Gig der Tour, der beste Gig in Deutschland und sogar der beste Gig ever gewesen wäre, wow!“
Die nächsten „Soulfire Sessions“ der beiden sind natürlich auch schon geplant, am 21. Oktober regieren im Château Knarz wieder die schnellen Beats.

Mehr Infos dazu findet ihr auf den Internetseiten von Ray und Julian.

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