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Pfeffer macht „Gift“

() - Nein, wir

haben noch nicht das Niveau einer Boulevardzeitung erreicht und schreiben über Lebensmittel die toxisch wirken, wir reden von der Ulmer

Band Pfeffer, die in den letzten Jahren einen Titel nach dem anderen für sich verbuchen konnte.
1998 Wochensieger der SWR3 Rookies,

1999 Landesrocksieger Baden Württemberg, 2001 Hitpack- Quartalssieger, Besonic Charts Platz 1 über mehrere Wochen und im Januar ein TV

Auftritt bei NBC Giga. Jetzt haben die Jungs endlich ihr Erstlingswerk „Gift“ (7. Oktober bundesweites Release) fertig, und es gibt

gewaltig auf die Ohren. Für die Songs und die Texte sind alle 4 Bandmitglieder, Olli Eckerle (Gesang), Jürgen "Boog" Brischar (Gitarre),

Grant Sinclair (Drums) und Holger Hruschka (Bass), gleichermaßen verantwortlich. Die Band singt ausschließlich deutsch um von denen

verstanden zu werden denen sie etwas zu sagen haben. Insgesamt klingen die Songs zwar wütend, aber dennoch groovig und mit eingängigen

Melodien.
Ihr Song „Zu Mir“ ist auf dem Hesse-Sampler nebst Größen wie Die Happy, den Fantastischen 4, Xavier Naidoo, Emil Bulls, In

Extremo und Rosenstolz erschienen, was zeigt, dass die 4 das Zeug dazu haben auch große Hallen zu füllen. Am 11. Oktober ist die große

Release Party im Roxy mit „Acid Groove“ und „Busta Hoota“ als Support, anschließend ist Party bis zum

umfallen.





Team-Ulm (TU) hat Pfeffer interviewt:



TU: Als aller erstes die obligatorische Frage die

vermutlich jedes
mal gestellt wird, wer ist für den Namen Pfeffer verantwortlich
und warum ?




color="#FF0000">Pfeffer: *lachend* Der Schlagzeuger ist irgendwann mal
abgehauen und aus dem Satz „Franky goes where the

pepper
grows“ enstand der Bandname „Pfeffer“. Der ursprüngliche Name
hat auch nie auf irgend ein Plakat

gepasst...



TU: Auf eurer Homepage (www.pfeffer-rocks.de)

ist nachzulesen,
dass es euch seit 1998 gibt. Habt ihr zuvor schon in Bands
gespielt und hat sich seit 1998 in der Formation was

geändert ?




Pfeffer: Seit '98 hat sich gar nichts geändert. Wir haben aber
alle davor schon in

irgendwelchen anderen Bands gespielt. Wir
arbeiten jetzt schon 4 Jahre zusammen mit der gleichen
Musikrichtung. Das ist echt klasse

und keiner will im Moment
diese Formation verändern.




TU: Mit welcher großen Band würdet ihr am liebsten

verglichen
werden ?




Pfeffer: Pfeffer! ;-) Aber im Ernst: Alle hatten sehr

unterschiedliche
Einflüsse
und wir haben im Laufe der Zeit einen eigenen Stil entwickelt.
Ist aber auf jeden Fall in der härteren

Richtung mit deutschen
Texten. Eine Bezeichnung für diese Musikrichtung hat sich bis
jetzt noch nicht gefunden. Vielleicht gibt’s ja

bald eine!




TU: Was macht ihr im „normalen“ Leben wenn ihr nicht gerade
Musik macht ?




color="#FF0000">
Pfeffer: Schlafen und arbeiten. Wir sind alle berufstätig wollen
aber schaun, dass wir ab nächstes Jahr von der

Musik leben
können.




TU: Ihr seid bisher Support von Bands wie Reamonn, den
Söhnen Mannheims, Die Happy,

Emil Bulls oder My Balloon
gewesen und steht wenn ich mich nicht irre im Winter mit den
Donots auf der Bühne (die bei „Rock am See“

nackt auf der
Bühne standen ... Anmerkung der Redaktion). Spielt ihr lieber
auf großen Bühnen, oder macht es euch mehr spaß in

kleineren
Läden zu spielen ?




Pfeffer: Beide sind geil! Wir haben natürlich im Moment

noch
mehr Erfahrung mit kleinen Clubs und es ist echt der Hammer,
wenn die Leute so richtig abgehen. Wenn man auf so einer
großen

Bühne steht, ist das ein ganz anderes Erlebnis.
Man steht auf der Bühne und denkt sich
nur „wow“! Es ist der absolute Adrenalinkick

wenn man da oben
steht, die Mädels kreischen und du vor lauter Leuten keine
Ahnung hast, wo Du hinschauen sollst.
Unsere erste

Autogrammstunde war auch super: wir haben gar
nicht damit gerechnet und plötzlich kamen alle angerannt und
wollten Unterschriften von

uns haben.
Solche Erlebnisse sind einfach ansteckend und das motiviert uns
natürlich.




TU: Ihr habt mit

Callasong.de und Virtual-Volume.com einen
etwas ungewöhnlichen Weg gewählt, eure Musik der
Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Seid

ihr so zu eurem
Vertrag mit Deshima Music gekommen, oder wie sind die auf
euch aufmerksam geworden ?




color="#FF0000">
Pfeffer: Klassisch mit Demotape. Wir haben’s übers Internet
versucht. Es gab zwar positive Resonanzen aber nicht

wirklich
jemand, der uns weiterhelfen hätte können. Ja, wir haben ein
selbstproduziertes Demotape unter anderem mit dem Song

„zu
mir“ an Deshima Music geschickt das ihnen gefallen hat. Es war
natürlich vorteilhaft, dass wir schon erfolgreiche Konzerte

hinter
uns hatten.




TU: Wie unter anderem Die Happy habt ihr die Release Party zu
eurer neuen CD „Gift“

(bundesweit erhältlich ab 7. Oktober)
auch im Roxy in Ulm. Auf was können sich eure Fans gefasst
machen ?




color="#FF0000">
Pfeffer: eine geile Party! Unser erster Gedanke war, ob wir
nicht eine kleine Release Party machen wollen.

Irgendwann war
uns aber klar: wenn schon, dann richtig! Wir wollen so richtig
was bieten. 2 Vorbands sollen die Fans erst mal mit 1 -

2
Stunden Musik einstimmen. Zuerst war nur eine Vorgruppe
geplant, aber es soll an diesem 11. Oktober so richtig abgehen
und dafür

müssen wir natürlich was bieten. Nach unserem
Konzert sorgt dann ein DJ für die Party „bis zum Umfallen“. Wir
freuen uns auf jeden

Fall auf unsere Party ...




TU: Zum Album „Gift“ selber: Ich hab mir die angespielten
Lieder von eurer Homepage

runtergeladen und angehört. Man
merkt, dass die Lieder eine gewisse Wut in sich haben. Mit was
für Themen beschäftigen sich die Texte

?




Pfeffer: Das ist schwierig. Die Texte sind eigentlich immer nur
Momentaufnahmen. Wir wollen

nicht immer Wut und
Verzweiflung rüberbringen. Jeder hatte schon mal Stress mit der
Freundin oder eine nicht so tolle Zeit. Über

solche Themen
handeln viele unserer Lieder. Wir verfolgen aber keinen
bestimmten Stil, es gibt natürlich auch positive Texte. Es

ist
einfacher über erlebte Ereignisse zu schreiben, mit denen sich
eigentlich jeder identifizieren kann. Dabei kommen

sowohl
negative als auch positive Erinnerungen vor. Das CD-Cover sieht
auf den ersten Blick auch etwas düster aus. Dabei geht’s uns

um
das Erneuern nicht um den Tod ...




TU: Ist eine Singleauskopplung und/oder ein Musikvideo geplant

?




Pfeffer: Ja, es ist ein Video geplant. Wir wissen nur noch

nicht
wann.




TU: Warum habt ihr euer Album nach dem Song „Gift“ benannt ?




color="#FF0000">
Pfeffer: Eigentlich haben wir’s gar nicht nach dem Song Gift
benannt. Der Song ist nicht stellvertretend für das

Album. Das
Wort hat uns einfach gefallen, weil man’s auslegen kann, wie
man will ... es gibt auch positive Beispiele für das Wort

gift wie
z.B. „Blondes Gift“




TU: Seid ihr mit den Arbeiten am Album zufrieden gewesen, oder
war es sehr

stressig ?




Pfeffer: Stressig war’s – auf alle Fälle – aber was daraus
geworden ist war’s wert.

Es war auf jeden Fall eine coole Sache.
Vor allem, dass die meisten Leute, die an unserem Album, an unserer Promo und letztendlich auch

an unserem Erfolg mitgearbeitet haben aus Ulm kommen freut uns !




TU: Würdet ihr noch gerne etwas zu euren Ulmer

Fans sagen ?




Pfeffer: Kauft’s Album und kommt zur Release Party. Ach ja, und
kauft T-Shirts!

;-) Die Ulmer Szene ist eigentlich schon lebendig
und wir werden sie bestimmt nicht enttäuschen.




TU: Vielen

Dank für das Interview, Bilder von der Release Party
gibt’s dann bei uns :-)

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