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Maria Stuart im akademietheater ulm

(Tinitoon) - Maria Stuart, die Königin von Schottland, wird in ihrem Land beschuldigt ihren Ehemann ermordet zu haben. Daraufhin wird sie aus Schottland verbannt und sucht Zuflucht bei ihrer Cousine Elisabeth, der Königin von England. Doch diese hält sie stattdessen gefangen und sieht in ihr eine Konkurrentin. Schließlich wird Maria mit Hilfe eines speziellen Gesetzes zum Tode verurteilt und versucht ihre Cousine mit einem persönlichen Brief umzustimmen. Während Elisabeths Gefolgen hinter ihrem Rücken versuchen Maria Stuart zu befreien unterschreibt Die Königin von England jedoch schon ihr Todesurteil...
Eine Bühne genau in der Mitte des Raumes. Zuschauer, die auf alle Seiten verteilt sind und Schauspieler, die, während sie nicht auf der Bühne sind, mitten unter ihnen auf extra Stühlen sitzen. Dazu noch ein paar Kisten, die entweder zu einem Thron, einem Bett oder einer Mauer verschoben werden. So in etwa kann man sich das Geschehen in dem leicht überhitzten Raum der adk vorstellen, in dem am 12.09.06 die Premiere von Schillers „Maria Stuart“ stattfand.
Das Zentrum des Stückes ist die Rivalität der beiden weiblichen Hauptfiguren. Elisabeth, die was ihre Macht betrifft überlegen ist, und Maria, der Elisabeth als Frau nicht das Wasser reichen kann. Diese Rivalität wurde von den beiden Schauspielerinnen Christina Einbock (Elisabeth) und Genowajte Tauianskas (Maria Stuart) sehr deutlich umgesetzt.
Langweilig wurde es an diesem Abend gewiss keinem. Insofern hat der Regisseur Simon Eifeler bei seiner ersten Inszenierung am akademietheater Ulm reife Arbeit geleistet und hatte schließlich den Schlussapplaus verdient.


Mehr Informationen: adk-ulm.de

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