Französisches Dorf in der Friedrichsau
(kona) - Wie schon die letzten Jahre, gastierte das „Französische Dorf“ dieses Jahr unter dem Motto „Elsass“ in der Friedrichsau. Für die passende Umgebung sorgte die Kulisse, die an Straßburger Fachwerkhäuser erinnert, dazu gab es französische Musik und ein reichhaltiges Angebot an französischem Essen.
Trotz der vielen Regentage war Geschäftsführer William Capoen nicht unzufrieden. „Zunächst hatten wir gute Chancen, den bisherigen Besucherrekord zu brechen“, erzählte er am Sonntagabend. Doch dazu kam es leider nicht. Aber zu einem Umsatzeinbruch habe das schlechte Wetter auch nicht geführt.
„An einem Tag musste das Dorf leider geschlossen bleiben, da es den ganzen Tag gegossen hat“, sagte Capoen. Jedoch hatten sich an anderen Regentagen noch 300 Gäste in der Au verirrt, und unter ihren Regenschirmen ausgeharrt. Doch an schönen Tagen wurden bis zu mehr als zehn Mal so viele Besucher bedient.
Nächstes Jahr wird das Dorf wieder in Ulm erwartet. Dann werde das Unterhaltungsprogramm teilweise umgestellt. „Wir werden etwas mehr Kultur auf die Bühne bringen. Denn unsere treuen Ulmer Gäste haben dieses Niveau verdient“, verspricht Capoen.
Aber auch schon dieses Jahr war viel geboten. Auf der Mitte des Platzes war regelmäßig französische Musik zu hören. Dafür verantwortlich war ein klassisches französisches Orchester, dass die vom Akkordeon geprägte Musik spielte. Dazu sang eine Sängerin die typisch französische Chansons. Aber was wäre das Französische Dorf ohne die kulinarischen Köstlichkeiten. Frankreich ist immerhin ein Synonym für gutes Essen. So gab es Froschschenkel, Schnecken, Meeresfrüchte und exquisiten Wein. Aber ebenso war die bodenständige Kost vertreten, schließlich stand dieses Jahr das Dorf unter dem Motto „Elsass“. So sind Flammkuchen mit Speck und Zwiebeln und gebackener Schinken typisch für diese Region. Dazu boten mehrere Stände Crêpes mit süßer oder herzhafter Füllung und phantasievoll belegte Baguettes an.
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