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Dancing Las Vegas - in der ratiopharm Arena


Stehende, tanzende und singende Fans: Am Mittwochabend, den 16. Mai, sorgte DJ Bobo in der ratiopharm Arena für eine ausgelassene Stimmung. Zumindest bei den guten 2000 Leuten, die versuchten, die Halle zu füllen.

Den Anfang machte jedoch nicht der Einzelkünstler, sondern die Band "Sonic Suite". Ganz ohne Instrumente schmetterten die sechs Musiker, zwei Mädls und vier Jungs, sich in die Herzen der Zuschauer. Dabei spielten sie vor allem Songs ihres Albums "Rhythm'n'Voice".

 

Auf diesem sind auch zwei Tracks mit DJ Bobo, welche in der darauffolgenden Show auch ihre Plätze fanden.  

Imposanter als die jungen Musiker waren jedoch das Bühnenbild, die Show und - natürlich -der Star höchstpersönlich. Die Bühne, die nach dem ersten Lied von drei auf vier Stockwerke ausbaute, wirkte fast schon zu groß für die kleine ratiopharm Arena und hatte allerhand "Extras" zu bieten: Aufgänge auf beiden Seiten, Musikinstrumente und knapp bekleidete Tänzerinnen neben einem Schwimmbecken in Form eines Autos und eines Riesenradios. Schon bald überraschte das Gebilde zusätzlich mit einer Eisfläche und einem Regenschauer von der Decke, Feuer entfachte und Funken sprühten - Reizüberflütung, ein Kampf der Elemente. Und mitten drin: DJ Bobo, Fels in der Brandung oder Partyguru, alles zusammen fesgehalten, in unserer Bildergalerie

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Nichts für schwache Nerven


Am vergangenen Donnerstag, dem 29. März, waren sie nach vier Jahren mal wieder in Ulm: Die fünf Musiker von Jennifer Rostock. "Ich erinnere mich noch sehr gut an unseren letzten Auftritt hier", so Sängerin Jennifer Weist. Damit sich auch alle anderen erinnern,  beugte sich die 26-Jährige nach vorne und tat, als müsse sie sich übergeben. "Das war einfach zu viel Jägermeister, damals im Eden." Das Publikum stimmte zu, die Instrumente wurden wieder angestimmt, die Texte weiter gegröhlt.

Doch bevor man an diesem Punkt des Konzerts war, gehörte die Bühne noch jemand anderen. Denen, deren Name ein wenig nach Selbst-über-
schätzung klingt, deren Songs dafür aber überraschend bodenständig sind. Denen, die das Publikum im Roxy heiß auf Jennifer Rostock machten und die Stimmung anheizten. Den vier Jungs von "Ich kann fliegen",  kurz IKF.

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Mr. "Wer-wird-Millionär" im CCU


Ein normaler Dienstagabend, der 27. März - doch nicht für die Besucher des Congress Centrum Ulms. Und nicht für ihn: Günther Jauch. Denn statt sich für das gewohnte Fernsehstudio und die Fragen dort vorzubereiten, war er diesmal mit demBeantworten dran. Als Stargast beim 9. Ulmer Wortwechsel der Wirtschaftsjunioren nahm ihn Radio7-Moderatorin Chrissie Weiss unter die Lupe.

Angefangen mit ein paar Banalitäten, geboren am 13.Juli 56, "Natürlich einem Freitag dem 13." und seinem zweiten Vorname, "Johannes", ging es schnell ans Eingemacht: Ob Jauch schon Schönheitsops hinter sich habe, wollte Chrissie wissen. Das verneinte der Showmaster, man habe ihm jedoch schon oft welche vorgeschlagen. Besonders häufig wurden seine Zähne genannt. "Einmal", erzählte er, "haben Sie bei einer Werbung sogar meine Zähne gegen künstliche ausgetauscht, auf dem Foto. Da habe ich dann protesiert." Entweder man wolle ihn ganz, mit den Zähnen, oder eben nicht. Also hat er sich erkundigt. "Und siehe da", berichtete Jauch im CCU stolz, "ich habe das Recht an meiner eigenen Häßlichkeit."

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Jennifer Rostock im Roxy


Seit dem Eurovision Songcontest 2008 kennt sie jeder - denn das war ein Meilenstein für die fünf Musiker aus Berlin. Bereits 2007 hatte die Band ihre ersten Auftritte als "Jennifer Rostock", doch erst mit der Debütsingle beim besagten Bandcontest wurden sie bekannt.

Kurz darauf erschien bereits ihr erstes Album, das den Titel "Ins offene Messer" trägt, ein Jahr später, 2009, folgte Nummer zwei und ein Dokumentarfilm über die Band. Das Rahmenprogramm dazu besteht natürlich aus Konzerten, Konzerten, Konzerten - Jennifer Rostock bespielten Festivals, Konzerthallen, waren bei MTV Home, TV Total und dem Promidinner zu Gast. Das aktuellste Album erschien schließlich 2011 unter dem Namen "Mit Haut und Haar".

Ihr fragt euch, wer hinter diesem Namen steckt und wollt euch von der Band überzeugen? Dann ist das eure Chance: Jennifer Rostock fügen ihren Erlebnissen ein weiteres Highlight hinzu und spielen am Donnerstag den 29. März im Roxy!

Damit die Neulinge unter euch sich nicht blamieren, hier die Basics:

Band: Alex Voigt - Gitarre, Jennifer Weist - Gesang,  Christopher Kohl, auch Baku genannt - Schlagzeug, Christoph Deckert - Bass, Johannes Walter, auch Joe - Keyboard.

Genre: Elektro, Punk, Pop 

Einlass am 29. März: 19Uhr, Beginn: 20Uhr, Tickets: 25,00€ zzgl. Gebühren.

 

Seit ihr dabei?

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Liveübertragung aus dem Ulmer Theater: Rommel — ein deutscher General


Team-Ulm.de sendete am Dienstag, 27.03. live ab 20 Uhr aus dem Ulmer Theater. 

Am 14. Oktober 1944 um 12 Uhr fahren zwei Generäle vor dem Haus Wippinger Steige 13 in Herrlingen vor. Sie haben keine langen Geschäfte zu verrichten, bleiben noch nicht mal zum Mittagessen. Nach einiger Zeit fahren sie mit einem weiteren Begleiter wieder ab. Wenige Minuten später ist Generalfeldmarschall Erwin Rommel tot.

Der Sieg auf dem Schlachtfeld ist nicht alles. Wenn ein General gegen ausdrückliche Befehle handelt, auch wenn er dabei seine Soldaten schont, selbst wenn er dabei den Sieg erringt – wird er zum Hochverräter. Und doch ist es nicht das Vorpreschen auf dem Schlachtfeld, das Rommel wie Kleists Prinz Friedrich von Homburg zum Verhängnis wird. Es ist falsch verstandenes Pflichtbewusstsein und die Loyalität einem Führer gegenüber, der sie nicht verdient hat.

Es ist kein Zufall, dass sich ein Mythos um Rommel rankt, der die vermeintlich „saubere“ Wehrmacht verkörperte – den braven schwäbischen Soldaten, der nur seine Pflicht tat und von Hitler zum Selbstmord gezwungen wurde. Was bedeutet diese Heldenverehrung heute? ROMMEL - EIN DEUTSCHER GENERAL fügt die Ereignisse um den Tod Rommels mit Texten von Kleist zusammen und kreist um die verführerischen, gefährlichen Träume des Soldaten.

ROMMEL - EIN DEUTSCHER GENERAL ist eine Kooperation zwischen Theater Ulm und dem Haus der Stadtgeschichte Ulm mit freundlicher Unterstützung der Freunde und Förderer des Ulmer Theaters e.V.

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Schülerflüsterer Christian Bischoff in der ratiopharm Arena


Ihr habt euch schon immer gefragt, wie ihr im Leben erfolgreich werdet? Mit nur einer "Regel" klappt es: Folge immer deinem Herzen! Zumindest, wenn man nach dem Motivator Christian Bischoff geht. 

Dieser war am Mittwochmorgen, dem 29. Februar, in der ratiopharm arena zu Gast. Zusammen mit ihm in der Halle: 5200 Schüler von Schulen aus Ulm, Neu-Ulm und sogar aus Stuttgart. Die örtlichen Leinwände verkündeten, es sei "das größte Event mit Christian Bischoff in ganz Deutschland". Entsprechend gespannt war deshalb auch die Stimmung und als sich Schüler, Lehrer und andere Gäste um 10h ihre Plätze gesucht hatten, konnte es losgehen.


Den Anfang machten die Jugendlichen der Nachwuchsband "faked presence", die mit ihren Songs für Stimmung sorgten. Danach übernahm Donau3FM-Moderatorin Steffi Raab das Mikro und kündigte den Schirmherren der Aktion an, Bayerns' Landrat Erich Josef Geßner (CSU).

Dieser hielt eine kurze Rede mit entsprechendem Inhalt, sprach das Motto der Veranstaltung "Talent allein ist nicht entscheidend" an und überließ die Bühne dann Morderatorin Steffi, welche kurz darauf dem Star des Tages wich. Dem Mann, dem sein Ruf bereits vorauseilt, dem "Schülerflüsterer", wie er oft genannt wird, dem Lifecoach Christian Bischoff.


Das auffälligste an ihm: Sein rotes Stirnband. Damit man sich besser an ihn erinnert, wie er sagt. Merkt man sich leichter als einen Namen - aber das verrät er erst am Ende. Davor gab der Mitdreißiger einige Tipps an die Jugendlichen weiter. Besonders wichtig war dabei: "Deine eigene Einstellung ist der entscheidende Faktor, wie sich dein Leben entwickelt."

Das Motto "Folge immer deinem Herzen" war jedoch das, was es schließlich zum Leitsatz der Show brachte. Dieses spaltete der Motivator zu verschiedenen Unterpunkten auf, wie beispielsweise Sellbstdisziplin, Selbstvertrauen und - bewusstsein, angeordnet in der so genannten "Erfolg, Glück und Erfüllung"-Pyramide. 


Diese hat der Trainer selbst entworfen, um zu zeigen, dass es gar nicht so schwer ist, am Ende seines Lebens mit sich zufrieden zu sein.
Zu jedem der 15 Begriffe in der Pyramide hatte Bischoff mehr oder weniger lustige Anekdoten aus alten Shows, Begegnungen mit Promis oder dem alltäglichen Leben parat. Diese versuchte er dem jugen Publikum durch Gestik und Mimik zu vermitteln und es fiel auf, dass er versuchte, alle möglichst direkt anzureden. Nicht selten waren deshalb Ansprachen wie "Jungs, das heißt.. " oder "Liebe Mädls..". Außerdem wurden die Zuschauer nicht mit einem kollektiven "euch" angeredet, sondern es fiel immer das Wort "du" - ein Psychotrick um mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen?

Das diese Christian Bischoff wichtig war, merkte man von Anfang an. Auf ihn selbst musste diese dabei nicht zwangsläufig ausgerichtet sein. Begonnen wurde deshalb mit einigen praktischen Übungen zur Konzentrationsfähigkeit mit dem Nebensitzer. Um diese dann während des 90-minütigen Vortrags nicht erlischen zu lassen, klatschte der Motivator mit den Schülern zwischendrin oft mehrere Male hintereinander in die Hände. Allerdings auf eine lustige Art und Weise: "Bei 'Los' klatschen wir alle fünf Mal hintereinander. Eins, zwei, drei" - alle klatschen. "Hey Leute, bei 'Los' sagte ich, nicht bei drei. Und das nennt ihr Aufmerksamkeit? Nochmal!"
Zwischen all den Übungen und Klatschereien streute er folgende vier Tipps ein zum "Nachhaltigen Umsetzen" ein:

1. Trainiere jeden Tag deinen Fokus (Konzentration) und dein Selbstbewusstsein.
2. Setze dir ein exaktes Ziel.
3. Arbeite jeden Tag 15 Minuten lang mit Disziplin an deinem Ziel.
4. Gib nie auf!


Inwiefern das Lehrer und Schüler beeinflusst hat, wird sich in Zukunft zeigen. Am darauffolgenden Freitag war jedenfalls noch nicht viel davon zu sehen. Oder habt ihr das anders erlebt? Wie fandet ihr den Vortrag? Traurig/erleichtert, dass ihr in verpasst habt?

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Gegen die "Datenkrake": Demonstration in Ulm


"Make Love not ACTA", "We want YOU to FIGHT AGAINST ACTA", "Legt Acta ad acta" - mit diesen und ähnlichen Sprüchen forderten zahlreiche Ulmer bei einer Demonstration am 11.02. auf dem Münsterplatz weniger Überwachung im Internet, mehr Transparenz im Bezug auf ACTA, vor allem aber für die Entscheidung der Regierung gegen ACTA. 

Aber was ist ACTA eigentlich genau und was spricht dagegen? Ausgeschrieben heißt diese Abkürzung "Anti-Counterfeiting Trade Agreement" (zur direkten Übersetzungshilfe: Counterfeiting - Fälschen, Trade - Handel, Agreement - Abkommen) - ein Handelsabkommen, dass scheinbar für einen besseren Schutz der Urheberrechte sorgen soll. Prinzipiell also eine gute Sache. Kritisiert wird jedoch die Vorgehensweise, die die teilhabenden 38 Länder dabei an den Tag legen: Die Rede ist von geheimen Verhandlungen, die bereits seit 2008 stattfinden, von noch geheimeren Zusatzklauseln und schwammigen Begrifflichkeiten. 

Besonders letztere werfen Zweifel an ACTA auf, denn diese könnten den "Machern", vor allem aber der Industrie, die Möglichkeit zur Zensur, zur Erweiterung der Datensammlung im Internet und zur Einschränkung der Meinungsfreiheit im Internet geben, so die Gegner. Zu ihnen zählt selbstverständlich auch die Gruppe "Anonymous", bestehend aus Online-Aktivisten, welche mit einem Video die Bevölkerung über die Gefahren des Abkommens informieren will. Außerdem rufen neben Anonymous auch viele Lokalverbände von Parteien - z.B. der Piraten, der Grünen und der SPD - zur Meinungsäußerung in Form von Onlinepetitionen und natürlich Demonstrationen auf.

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DIE HAPPY im Roxy


Der 10.02., Freitagabend – und wie immer mächtig was los im Roxy. Diesmal war es ein Event der besonderen Art, dass den guten 500 Gästen dort geboten wurde: DIE HAPPY, und  als Support „DIE HAPPY ACOUSTIC“. Es war vor allem diese besondere Kombination, die viele Fans nach Ulm lockte.

Dabei war das Konzert eigentlich "nur" der Vorläufer des 1000.Konzerts der Band, das am Abend darauf stattfand. An Stimmung fehlte es den eingefleischten Fans trotzdem nicht, genauso wenig der Band. „Ich finde diese öffentliche Generalprobe toll“, verkündete Sängerin Marta Jandova zu Beginn des Konzerts. „Denn eigentlich stinken wir bei unseren Generalproben immer ganz arg und niemand klatscht. Aber heute sind wir frisch gebügelt und riechen nach Kirsche.“ Passend dazu der nächste Song: „Cherry Girl.“ 

 Eine gute Stunde lang stimmte die Band das Publikum mit akustischen Liedern ein, mit dabei Gäste wie beispielsweise die alte Besetzung und Cellistin Frederike, welche Marta mit den Worten „und jetzt die Frau mit der Gerät“, ankündigte. 

Zwischen Klassikern wie „Big Boy“ und „The ordinary people“ widmete die DIE HAPPY-Sängerin einen Song sogar einem Fan namens Bine (siehe unten), deren 133. DIE HAPPY-Konzert das bereits war. Außerdem wurde die Show von vielen Erzählungen von Marta begleitet und ihre Anekdote des Abends war wohl „Die Hauptband hat uns nicht viel Zeit gelassen.“ Die „Vorband“ machte sich deshalb gegen 21:15h auch wieder auf hinter die Bühne, um kurz darauf wieder als DIE HAPPY das Roxy zu rocken – was noch mehr als untertrieben war.

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Holiday on Ice in Neu-Ulm


Pirouetten im Sitzen, Pirouetten im Stehen, Pirouetten während eines Sprungs und und und… die Premiere der Show „Holiday on Ice" Festival am Donnerstag den 22. Dezember brachte einige Highlights mit sich. Ganz vorne mit dabei die Stargäste Queensberry und ein absichtlich fallen gelassener Scheinwerfer.

Dem ein oder anderen kamen die vier Mädels auf den Kufen vielleicht noch bekannt vor. Kein Wunder, denn sie waren 2008 die Gewinner der Castingshow Popstars und außerdem bereits seit drei Jahren auf dem Eis zu sehen. Auch bei den „Holiday on Ice“-Shows in der ratiopharm arena in Neu-Ulm haben sie zwei Auftritte. Zusätzlich dazu sind unter anderem Eiskunstläufer aus den USA und Russland zu sehen. Alle zusammen bieten sie eine atemberaubende Show von guten zweieinhalb Stunden. Die Highlights dieser sind allem voran die Hebefiguren sowie waghalsigen Sprünge. In einem Teil begeistert auch ein Brunnen auf dem Eis, zu einer anderen sind Fackeln und Feuer im Einsatz – keine Frage, zwischen den Künstlern und dem Publikum hat es wortwörtlich gefunkt.

Diese tolle Stimmung ließen sich die Zuschauer bei der Premiere auch nicht von einigen Ausrutschern vermiesen. Einzig der Absturz eines Schweinwerfers und der darüber stolpernden Schlittschuhläufer sorgte für einen atemlosen Moment. Erleichterung trat ein, als klar wurde, es war alles Absicht. Das Hinfallen und das darauf folgende gegenseitige Stoßen des Paares, die rutschende Hose des Mannes – und der Scheinwerfer. Das Publikum atmete wieder, das Programmging weiter.

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"Es war einmal...


...ein Saal voller Kinder, ein Haufen Tiere und ein Liebespaar.“ Mit diesen Worten hätte man die Situation am letzten Montag im Congress Centrum Ulm beschreiben können. Anlass dafür war die 16 Uhr-Aufführung von Aschenputtel, oder wie es hier hieß: „Cinderella – Das märchenhafte Popmusical".

Neben der Hauptdarstellung Hanna Kastner als Cinderella und Christian Petru als Prinz Fabian begleiten außerdem einige sprechende Tiere das Publikum durch das Stück. Da waren beispielsweise der Igel Freddy, die Maus Piwi und der Hund Jallo. Aber auch das Stinktier Stinki und die Taube Ruckediguro von und zu Flatter waren mit von der Partie. Dieser Zirkus sprach mit den Kindern, fragte sie um Rat und machte das Stück für sie so zu einem interaktiven Erlebnis.

Bereits zu Anfang, als die Maus von den bösen Stiefschwestern entführt wurde und Cinderellas Vater auf Reisen war, zählten die Schauspieler auf die jungen Zuschauer. Das änderte sich auch später nicht, weshalb sich die Kinder umso mehr über das Zusammenkommen von Cinderella und ihrem Prinzen freuten. Sie hatten mitgeholfen, dass zu ermöglichen. Und sei es nur indirekt gewesen, indem sie zusammen mit den Tieren nach der Fee Jolanda gerufen hatten. Denn diese hatte schließlich, mit ziemlich vielen Spezialeffekten, ein Kleid für Cinderella herbeigezaubert, sodass diese doch noch zum Ball gehen konnte. Dort lernte sie, zusammen mit den Kindern, den Prinzen kennen, welchen sie einen Tag später bereits erneut in den Armen hielt: Er hatte ihren Schuh aufgehoben und sie gefunden. Sogleich nutzte er außerdem die Gelegenheit und machte ihr einen Heiratsantrag.

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