Open Stage/Gig und Cafe Verdi
(Frohike) - Mit einem Gastspiel des kleinsten Theaters Deutschlands und einer musikalischen Reise durch Oper und Operette geht nächste Woche die Veranstaltungsreihe Open Stage und Open Gig im Theater Ulm in die zweite Runde.
Unter dem Motto „Hamlet“ wird am Montag, 2.10.2006, um 19.30 Uhr das Ulmer Theater in der Westentasche im Podium gastieren. Künstler acht verschiedener Nationalitäten spielen mit Gesang, Sprache, Clownerie, Pantomime und Tanz. Durch die Agentur für Arbeit wurden sie als Ein-Euro-Jobber dem Westentaschentheater vermittelt, und viele von ihnen haben eine jahrzehntelange Bühnenkarriere in ihren Heimatländern zurücklassen müssen. Etwa Kirill Tikhonov, diplomierter Klarinettist, oder Roman Beborodov, der in St. Petersburg Verwaltungsdirektor des Staatstheaters und Pantomime war und in Ulm inzwischen hauptberuflich als Schlosser arbeitet. Mit dem „Hamlet“-Projekt haben sie nun eine neue künstlerische Heimat im Ulmer Theater in der Westentasche gefunden und freuen sich auf das Gastspiel im Podium des „großen“ Theaters Ulm.
Am nächsten Abend, Dienstag, 3.10.2006, laden der Bass-Bariton Wolfgang Graul und Pianist Jürgen Knöpfler um 19.30 Uhr in die PODIUM.bar mit ihrem Lieder- und Arienabend „Immer wieder gern gehört“ im Open Gig zu einer musikalischen Reise durch Klassik, Oper und Operette ein. Von Mozart und Schubert über Millöcker und Strauß bis hin zu Bernstein und Winkler wird gesungen, was das Zeug hält, und mit Frédéric Chopin die Tastatur gestreichelt.
Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei.
Träume und kleine Revolten am Tag der deutschen Einheit mit der ersten Uraufführung der Spielzeit:
CAFÉ VERDI. Musikalische Lebenshilfe mit Sahne
03.10.2006 um 19 Uhr im Großen Haus des Theaters Ulm
Wie aus dem tristen Alltag eines in die Jahre gekommenen Cafés ein Ort der großen Träume, der kleinen Revolten und der erfüllten Sehnsüchte werden kann - das zeigen die Damen und Herren des Ulmer Opernchores zusammen mit der Solistin Rita Kapfhammer mit einem Augenzwinkern, oder auch mit zweien im CAFÉ VERDI von Giuseppe Verdi, Matthias Kaiser und Andreas von Studnitz, das am Tag der deutschen Einheit am Theater Ulm in der Inszenierung des Intendanten uraufgeführt wird.
Bei diesem musikalischen Parforce-Ritt durch Verdis Opernchöre, der als "musikalische Lebenshilfe mit Sahne" untertitelt ist, könnten Rührung und Amüsement zum gleichen Ergebnis führen: feuchte Augen und offene Ohren. Ein Abend nur mit Musik von Giuseppe Verdi, eigens für das Theater Ulm konzipiert, getragen vom Ulmer Opernchor und der Solistin Rita Kapfhammer, gespielt vom Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm.
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